Plaudereien aus dem Chef-Nähkästchen – Teil 1: „Mitarbeiter loben?“

Egal, ob „Oberboss“ oder Teamleiter/in – hier dürfen Sie mitreden! Immer mal wieder möchte ich hier mit Ihnen Gedanken und Ideen austauschen, die uns helfen, gute Chefs zu bleiben 🙂

chef-naehkaestchen

Unser heutiges Thema:

chef-stossseufzer

Dazu habe ich von meinem Großvater gelernt:

loben

Und das ist meine Fehlerauswahl:

Sehen:

1-falsche-richtung-pfeil

Sprechen:

2-unklar-ausgedrueckt

Fühlen:

4-nicht-motiviert

Empathie:

4-am-falschen-platz

Verantwortung:

5-du-hast-falsch-gewaehlt

und damit eröffne ich die Plauderstunde: plaudern Sie, widersprechen Sie, diskutieren Sie mit!

Herzlichst,

Ihre Gerhild Klinkow

 

Der Umzug

refugees_welcome

 

Der Umzug

 

Ein Mensch zieht um

– er will nach „Besser-Ort“.

Der Mensch ist ein Mann, er hat eine Frau, zwei Kinder, Mutter und Vater, drei Brüder mit Familien und Schwiegereltern.

 

Der Mensch stellt fest:

Besser-Ort fahren nur ganz wenige Umzugsunternehmen an:

die einen mit dem Schiff

altes Schiff

die Anderen mit dem LKW

lkw2

Der Mensch erfährt:

der Umzug nur für ihn allein kostet viel mehr Geld, als er hat.

Der Mensch erfährt:

Hausrat oder Gepäck wird nicht befördert; led. eine Tasche mit den nötigsten Reiseutensilien darf er mitnehmen.

Der Mensch weiß:

(für die, die es noch nicht wissen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-einwanderer-die-wichtigsten-fakten-a-1030320.html)

  • Die Verständigung wird schwer, denn er versteht die Sprache in Besser-Ort nicht.
  • Viele Menschen in Besser-Ort wollen ihn dort nicht haben

Demo gegen Asylanten

  • Es besteht das Risiko, dass man ihn und seine Familie zurückschickt
  • Viele viele Monate wird er keine Wohnung haben, wird sich seine Familie in Heimen und Gemeinschaftsunterkünften Zimmer mit Fremden teilen müssen.
  • Er wird lange kein Geld haben, seinen Kindern etwas zum Anziehen zu kaufen, keine Spielsachen, keine Süßigkeiten…
  • Egal, wie gut er ausgebildet ist, er darf lange Zeit nicht arbeiten – und kann solange nicht für seine Familie sorgen.
  • Vielleicht wird man ihn in Besser-Ort nie mögen, wird er immer ein Fremder bleiben…

nazis-auslaender-raus

  • …werden seine Kinder immer Fremde bleiben

sprachfoerderung-migranten

Die Familie beschließt:

der Mensch, seine Frau und seine zwei Kinder sollen umziehen – dafür geben Alle alles Geld, was sie haben, verkaufen alles, was Geld bringt und machen hohe Schulden.

Der Mensch gibt

all das viele Geld dem Umzugsunternehmen mit dem Schiff – und nach vielen Monaten des Wartens bekommt er für sich, seine Frau und seine zwei Kinder Platz auf einem Schiff nach Besser-Ort.

Der Mensch, seine Frau und seine Kinder nehmen Abschied:

vielleicht für immer … von seinen Eltern, von den Eltern seiner Frau, von seinen drei Brüdern, deren Frauen und Kindern und allen Freunden: seinen, ihren und denen der Kinder.

Der Mensch sieht:

das teure Umzugsboot

Flüchtlingsboot

Der Mensch weiß:

er bringt sich, seine Frau und seine Kinder in Lebensgefahr, wenn er dieses Boot besteigt!

Baden-verboten-2

Der Mensch weiß:

das Risiko für seinen Sohn, seine Tochter, diesen Umzug mit dem Leben zu bezahlen, ist hoch:

Zeit-gesamt

Der Mensch liebt:

aus tiefster Seele und mit ganzem Herzen seine Frau, seine Tochter, seinen Sohn

Glaubst Du wirklich, für das

Geld

riskiert der Mensch das:

totes Kind-Gemälde

Wie entsetzlich muss ein Zuhause sein, damit der Mensch diesen Umzug auf sich nimmt???

Und daher kann es nur heißen:

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Gerhild Klinkow

Ben Hur oder Jochen Schümann?

Kite 2_01

ein Gastbeitrag von Dr. Hanns-Georg Büschelberger, lizensierter Business-Coach

Actioncoach-Klick

Wenn Sie ein Unternehmen mit einem Schiff vergleichen würden, welche Rolle hätte dann der Inhaber?

 

Schiff

Richtig: die des Kapitäns!

Was ist die Aufgabe eines Kapitäns?

Den Kurs zu bestimmen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu umschiffen und sicherzustellen, dass das Schiff sicher an sein(e) Ziel(e) kommt.

Rödelt der Kapitän im Maschinenraum rum? Nein. Kümmert sich der Kapitän um die Kombüse? Nein. Steht der Kapitän selbst an der Steueranlage? Normalerweise nicht.

Für all diese Aufgaben hat ein Kapitän nämlich üblicherweise eine Mannschaft. Mit der Verantwortung für diese und das Schiff trägt der Kapitän eine ausreichende Last auf den Schultern.

Und warum meinen dann viele Firmeninhaber, ihr „Unternehmensschiff“ würde nur schwimmen, wenn sie sich selbst um alles und jedes kümmern?

Einer der größten Fallstricke in der erfolgreichen Weiterentwicklung einer Firma (und ihres Inhabers!) ist der

Kite 2_01

Superhelden-Komplex

„Keiner kann es besser als ich“ oder auch „Bevor ich das jemand anderem erkläre, mache ich es lieber gleich selbst“.

Haben Sie das auch schon mal gedacht? Dann limitieren Sie die Wachstumsmöglichkeiten Ihrer Firma! Nämlich auf den Leistungsumfang, den Sie maximal in diesem Bereich in 40 Stunden pro Woche erbringen können. Mehr geht nicht. Es sei denn natürlich, Sie arbeiten statt 40 Stunden lieber 60 Stunden. Aber wer will das schon?!

Bevor Sie am Superhelden-Komplex eingehen, nehmen Sie sich lieber die Zeit um sicherzustellen, daß ANDERE für Sie die Arbeit machen, und zwar zur Zufriedenheit IHRER KUNDEN!

Alles, was sich in irgendeiner Weise als Routineablauf darstellen lässt, muss weg aus dem Tagesgeschäft eines Inhabers. Der Inhaber kümmert sich nur um die Ausnahmen.

Investieren Sie einmal die Zeit, ein „Benutzerhandbuch für Ihr Unternehmen“ zu schreiben, dann sind sie diese Routinesachen für immer los. Tun Sie es nicht, haben Sie die Routinetätigkeiten immer wieder auf dem Tisch. Und nun raten Sie mal, in welchem Fall Sie mehr Zeit verbrauchen?

Fallstricke wie diese gibt es in der Weiterentwicklung einer Firma viele.

Und dummerweise ist es genau wieder der Superhelden-Komplex, der viele Unternehmer regelmäßig auch über jeden dieser anderen Fallstricke stolpern lässt. Weil: sie sind ja Superhelden, grundsätzlich dürfte ihnen das ja gar nicht passieren.

Es geht auch anders:

Klicken Sie auf den Kapitän und erfahren Sie, wie man auch als Selbständiger/Unternehmer sicherstellen kann (und warum man es muss), Kapitän zu sein und nicht der Galeerensklave in der eigenen Firma.

Kapitän-Klick

 

Und seien Sie mal ehrlich: Hatte nicht jeder große Superheld seinen helfenden Begleiter? Denken Sie an Robin oder auch an Lois Lane.

Also, warum suchen Sie sich nicht auch so jemanden?

HG Büschelberger

Ihr Hanns-Georg Büschelberger

Neulich im Besprechungszimmer – 3

Konfliktkommunikation

Heute: Tipps für konfliktfreie Konfliktgespräche

 

Streit

„ Ich weiß nicht was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe“ (Paul Watzlawik)

So, Sie haben Ihren Gesprächspartner freundlich empfangen und begrüßt (→ Der Empfang); man hat im Besprechungszimmer Platz genommen, sich ein Wasser / einen Kaffee eingeschenkt (→ Das Besprechungszimmer) … und jetzt wird „Tacheles geredet“:

Sie müssen einem Mitarbeiter klarmachen, dass es so nicht weitergehen kann (seine Leistungen müssen besser werden / sein Umgang mit den Kollegen muss sich ändern / seine Mitarbeit im Team lässt zu wünschen übrig o.ä.) oder aber Ihnen sitzt ein unzufriedener Kunde gegenüber, der mit Mängelansprüchen / Kündigung des Vertragsverhältnisses etc. droht – kurz: ein Konfliktgespräch steht an!

 

Konfliktkommunikation

 

Wie sich ein Konflikt entwickelt, hängt massgeblich auch davon ab, wie die Beteiligten kommunizieren:

 

 

1. Wie spreche ich Konflikte an?

 

Brüllen – stärkt nur die Stimme, nicht die Argumente

Gepard1

 Zwang – verhindert jede Bewegung

zwang

Weitere No go’s:

  • Du-Botschaft „Sie sollten mal…“
  • Verallgemeinerung „Immer müssen Sie…“
  • Bewerten, belehren, befehlen
  • Unterstellungen
  • Ironie, Sarkasmus
  • Den Anderen ausfragen
Stattdessen:
sag es

 

SAG ES:         (in Ich-Botschaften!)
  • Sichtweise schildern „Mir ist aufgefallen, dass…“
  • Auswirkungen beschreiben „Für mich heißt das…“
  • Gefühle benennen „Ich fühle mich…“
  • Erfragen, wie der Andere die Situation sieht
  • Schlussfolgerungen ziehen:
    • „Wie könnte eine Löung aussehen?“
    • „Ich wünsche mir …“

 

 

Feedback-Tafel

2. Wie gehe ich mit Kritik / Feedback um?

 

No go’s:

  • Unterbrechen
  • Sich rechtfertigen
  • Kritik abtun oder verharmlosen

Go’s:

  • Aktiv zuhören:
    • Inhalte zusammenfassen
    • Gefühle heraushören
    • Bedürfnisse & Wünsche spiegeln
  • Nachfragen
  • Das Feedback wertschätzen

 

 

3. Gesprächsphasen

 

Schwierige Gespräche durchlaufen i.d.R. vier Phasen – sie zu kennen und daher angemessen reagieren zu können, ist schon mal „die halbe Miete“:

Phasen Verhalten des Mitarbeiters / Kunden Verhalten Chef / Unternehmer
Emotion Schimpft, greift an, ist reizbar, „lässt Dampf ab“ Aktives Zuhören, Verständnis zeigen, nicht verteidigen, nicht provozieren lassen
De-eskalation Wird ruhiger, erwartet eine Reaktion, Verteidigung oder Angriff Erfragt Hintergründe, Details, Ablauf, zeigt Interesse
Lösung Ist skeptisch, bietet Lösungsvorschlag an, wartet auf Zustimmung Erläutert seine Sichtweise, nennt Gründe, argumentiert und nennt Alternativen
Abschluss Akzeptiert eine Lösung oder lehnt ab, neue Eskalation Leitet Lösung ein, entschuldigt sich, vereinbart neue Regeln, informiert Betroffene, verspricht, Rückmeldung zu geben

 

 

4. Allgemeine Tipps für ein gutes Gespräch:

 

  • Sich die eigene Stimmung bewusst machen;
  • Beginn des Gespräches immer positiv gestalten;
  • Signale und Informationen geben, die den Kontakt erleichtern;
  • Aufmerksam, höflich und entschlossen auftreten;
  • auf nonverbale Signale achten;
  • Einfühlungsvermögen und Interesse zeigen;
  • den Gesprächsverlauf steuern

 

Und jetzt freue ich mich auf IHR Feedback!  feedback

Herzlichst, Ihre

Gerhild Klinkow

Kluge Sprüche zum Thema: „Veränderung“

Veränderung

Alles ändert sich.

(Ovid)

 

Der Natur des Menschen entspricht es nicht, immer in eine Richtung zu gehen; sie hat ihr Kommen und Gehen.

Blaise Pascal (1623 – 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung

 

Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung

Niccoló Machiavelli (1469 – 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

 

Fürchte dich nicht vor langsamen Veränderungen, fürchte dich vor dem Stillstand

Aus Japan

 

Du kannst jemanden verändern, wenn du ihn akzeptierst

Laotse

 

Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst

Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 – 1910), russischer Erzähler und Romanautor

 

Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin,

dass Du Dein Leben ändern kannst,

indem Du Deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer

 

 

Gott gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

 

 

„Willst Du Dein Land verändern,verändere Deine Stadt.

Willst Du Deine Stadt verändern,verändere Deine Straße.

Willst Du Deine Straße verändern,verändere Dein Haus.

Willst Du Dein Haus verändern,verändere Dich selbst.“

Arabisches Sprichwort

 

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

Franz Kafka

 

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.

Charles Dickens

 

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Werner von Siemens
 

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

André Gide
 

Wenn Du tust,was Du immer getan hast,
wirst Du bekommen,
was Du immer bekommen hast!

Abraham Lincoln

 

Das Geheimnis des Wandels:
Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft
auf das Bekämpfen des Alten,
sondern darauf, das Neue zu formen.

Sokrates

 

Um klar zu sehen,
genügt oft
ein Wechsel
der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupéry

 

Viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht
dieser Welt verändern.

Unbekannt

Unnützes Wissen – Teil 1

Hund mit Brille

Fakten, Fakten, Fakten aus dem www – einfach mal so:

Hund mit Brille

Was sind eigentlich Sternschnuppen?

 

Der Ursprung der Sternschnuppen sind Trümmer aus dem Weltall. Sie entstehen, wenn kleine Objekte in die Erdatmosphäre eindringen und dort aufgrund der Reibung mit Luftmolekülen verglühen.

Die weit sichtbaren Leuchtstreifen stammen dabei jedoch nicht von den Staubkörnchen, sondern von den Luftmolekülen: Denn die viele Zehntausend Kilometer pro Stunde schnellen kosmischen Geschosse übertragen einen Teil ihrer Energie auf die Luftmoleküle, die daraufhin Licht aussenden.

Ursprung der Bruchstücke (Meteoroide) sind oft Kometen, die diese Teilchen entlang ihrer Bahn um die Sonne verstreuen. Die überwiegende Zahl der kosmischen Partikel ist recht klein, von Staubkörnchen- bis etwa Tennisballgröße. Gerät die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne in eine solche Trümmerwolke, entwickeln sich Sternschnuppenschauer. Den einzelnen Lichtstreif nennen Astronomen auch Meteor.

Die wohl auffallendsten Meteorströme der Gegenwart sind die Perseiden Mitte August und die Leoniden im November. Ist ein Teilchen so groß, dass es nicht komplett verglüht, sondern auf die Erde fällt, heißt es Meteorit.

Was passiert, wenn ich in ein schwarzes Loch falle?

Nach Einstein kann aus einem schwarzen Loch nichts entkommen, was einmal den sogenannten Ereignishorizont überschritten hat: Licht nicht, verirrter Astronaut nicht, nicht einmal kleinste Teilchen. Die Quantenmechanik aber behauptet etwas anderes: das schwarze Loch würde früher oder später mitsamt allen potentiell verschluckten Gegenständen, Menschen und Raumschiffen irgendwann verschwinden. Und das widerspricht nicht nur den Vorhersagen der Relativitätstheorie, sondern dürfte nicht mal nach den Gesetzen der Quantenmechanik passieren. http://blog.zeit.de/teilchen/2015/08/14/schwarzes-loch-relativitaetstheorie-quantenmechanik-cern/

Dies & Das – zum ersten:

Das Erbgut eines Menschen stimmt zu 55 Prozent mit einer Banane überein.

Anthropologen haben noch kein Volk entdeckt, bei dem die Kinder nicht verstecken spielen.

Musikhören ist eine der wenigen Tätigkeiten des Menschen, die alle Areale des Gehirns beansprucht

Warum wir manchmal Sternchen sehen

Mit ziemlicher Sicherheit hat es jeder schon öfters erlebt, dass einem für wenige Sekunden kleine Lichtblitze vor den Augen erscheinen. Wenn wir manchmal solche Sternchen sehen, hängt das mit Blutdruckschwankungen zusammen – so lautet die gegenwärtige Meinung der Mediziner. Auf derart Blutdruckschwankungen reagiert vor allem das Auge sehr empfindlich. Sobald die Netzhaut unseres Sehorgans also gereizt wird, werden dem Gehirn Lichterscheinungen gemeldet, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Selbst wenn man die Augen reibt, kann man diese Lichtblitze wahrnehmen.

Häufig sieht man Sternchen, wenn man zu schnell aufsteht, doch auch Epileptiker oder an Migräne Leidende berichten von kurzzeitig auftauchenden Lichtblitzen vor den Augen. Grundlegend ist dieses Phänomen harmlos, allerdings sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Lichtblitze ungewöhnlich oft auftreten und / oder länger als ein paar Sekunden erscheinen.

Warum ist OP-Kleidung grün?

OP-Kleidung ist grün, weil sie den sogenannten Nachbildeffekt verhindert. Betrachtet man längere Zeit einen bestimmten Farbton und schaut dann auf eine weiße Fläche, sieht man einen Fleck in der Komplementärfarbe. Nach dem Blick in die rote Wunde würde der Chirurg also ein grünes Nachbild sehen. Mit grünem Kittel ist dieser Effekt praktisch ausgeblendet. Allerdings ist das nur einer von vielen Gründen, die für grüne OP-Kleidung sprechen: So ist Grün im Schein der OP-Lampen relativ blendfrei. Außerdem wird der Farbe eine beruhigende Wirkung zugeschrieben.

Dies und Das – zum zweiten:

Die Farbe des Eiffelturms ist so aufgetragen, dass sie nach oben hin heller wird, damit der Turm größer wirkt.

Um auch an Fastentagen Fleisch essen zu können, wurden von der Kirche im 15. Jahrhundert Otter, Biber und Dachs kurzerhand zu Fischen erklärt.

Rund 70 Prozent aller weltweit publizierten Bücher zum Thema Steuern wurde auf Deutsch veröffentlicht.

Wieviel Menschen haben bisher gelebt?

Aktuell leben ca. 7 Milliarden Menschen auf der Welt – aber wieviele waren es insgesamt seit Beginn der Menschheit?

Gezählt hat natürlich niemand – aber von Wissenschaftlern wurden anhand von Berechnungen Näherungswerte ermittelt. Insgesamt sollen bis 2010 demzufolge 106 Milliarden Menschen jemals geboren worden sein – obwohl die moderne Menschheit ca. 52.000 Jahre alt ist, wurde übrigens die Hälfte davon erst in den letzten 2000 Jahren geboren.

Sie wissen noch ganz andere tolle Dinge? Bitte teilen Sie sie mit uns!

Neulich im Besprechungszimmer – 2

Portrait of cheerful businessman giving hand for handshake, with blank copyspace area for text or slogan, against grey background

Heute: Die Eröffnung

Das Besprechungszimmer ist optimal vorbereitet (→Folge 1) der Kunde / der Mitarbeiter sitzt bereits in der Wartezone  … es kann losgehen:

1. Der Empfang

aber bitte nicht so:

Tough senior business man with folder, isolated„Dann kommen Sie mal mit“

Die aufgeklappten Unterlagen, Körperhaltung und Mimik vermitteln hier unmissverständlich: „Ich habe weder Zeit noch Lust auf ein Gespräch mit Dir; Du hast mir sowieso nichts Interessantes zu sagen – also nerv‘ mich nicht“

SO – klappt es weder mit einem Kunden, noch mit dem Mitarbeiter!

Nehmen Sie Kontakt auf!

Schauen Sie Ihr Gegenüber an und nicht zur Seite oder nach unten. Der Mensch möchte nämlich gesehen werden. Wenn er nicht angesehen wird, hat er das Gefühl, sein Gegenüber will keinen Kontakt zu ihm.

Empfang

Und dann begrüßen Sie ihn/sie:

Portrait of cheerful businessman giving hand for handshake, with blank copyspace area for text or slogan, against grey background  „Herzlich willkommen, Frau/Herr X.! Ich freue mich, dass wir heute einmal persönlich miteinander sprechen können.“

 

2. Die Eröffnung

Im Besprechungszimmer angekommen, vertiefen Sie sich bitte nicht sofort in Ihre Unterlagen, Ihren PC…

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oder verschanzen sich gar hinten Ordnern oder Bildschirmen:

hinter akten

 

Nehmen eine offene Gesprächshaltung ein:

Bewerbungsgesprch oder Vorstellungsgesprch Business  geöffnete Hände, zugewandte Körperhaltung…

Kommunikation - Lächeln und schenken Ihrem Gegenüber ein Lächeln!

Die beste Art das Lächeln bei einem Meeting, einer Präsentation oder sonstigen geschäftlichen Zusammenkünften einzusetzen: Sich erst im Raum positionieren und einrichten, dann entspannt in die Runde lächeln. Wer nämlich schon zwanghaft grinsend den Raum betritt, wirkt nicht überzeugend.Und noch ein Tipp: Man sollte nicht lächeln, um zu gefallen, sondern um zu zeigen, dass man zufrieden ist.

Achten Sie auf Ihre Körpersprache, insbesondere die Sprache Ihrer Hände (→Körpersprache) und vermeiden auch „Kampfansagen“ wie diese:

Körpersprache - Blick  Heißt soviel wie: Ich zeige dir meine harte Stirn (Schutzfunktion), gehe in Kampfposition. Außerdem möchte ich keine Energie für dich einsetzen und meine Brille abzusetzen.

Zwei kleine Übungen:

Setzen Sie sich zu Beginn eines Gesprächs erst mal gerade und bequem hin. Damit können Sie sich und Ihrem Gesprächspartner signalisieren: Ich bin bereit, es kann losgehen. Wenn Ihr Gesicht in der Konzentration sehr streng wirkt , benutzen Sie Ihre Hände, um den Druck aus Ihrer Mimik abzuleiten.

Und: üben Sie Lächeln! Wenn Sie telefonieren, schauen Sie manchmal in einen Spiegel, den Sie auf ihren Tisch stellen – und lächeln. Mimik beeinflusst die Stimmlage – der Mensch am anderen Ende der Leitung hört Ihr Lächeln … und schon ist der Ton viel freundlicher.

Im direkten Kontakt mit Kunden und Mitarbeitern geben Sie sich für jedes Lächeln einen Pluspunkt. Dieses interne Belohnungssystem klingt zwar kindlich, macht aber Spaß.

Wie es jetzt weitergeht, hängt von Art und Ziel des Gespräches ab:

Anleitungen für erfolgreiche Verkaufsgespräche finden Sie tonnenweise – hier geht es in der nächsten Folge weiter mit:

Folge 3: Let’s talk – Tips für konfliktfreie Konfliktgespräche

 

 

 

Falsche Überzeugungen leben lange

Der Mythos der Mehrabian-Formel

Noch heute predigen viele Kommunikationsexperten, 93% der Kommunikation laufe angeblich immer non-verbal ab (zu 38% durch die Stimme und zu 55% durch Mimik und Gestik) und nur 7% verbal. Verwiesen wird dabei auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse eines gewissen Herrn Mehrabian.

Eine sich seit über 40 Jahren haltende Fehlinterpretation

Den amerikanischen Psychologen und Kommunikationsforscher Albert Mehrabian beschäftigte Ende der 60er Jahre die Frage, was passiert, wenn verbale und nonverbale Kommunikation über Gefühle und Absichten nicht zusammenpassen. Er überprüfte diesen Zusammenhang in zwei simplen, aufeinander aufbauenden Experimenten.

In Stufe I wurden Wörter, die klare Gefühle auslösen [positiv: honey, thanks, dear…; neutral: maybe, really, what…; negativ: don’t, terrible, no…], mit positiver, neutraler und negativer emotionaler Färbung auf Band gesprochen, und zwar in allen möglichen gegensätzlichen Kombinationen. Dann wurde diese Aufnahme einer Gruppe von Studenten vorgespielt. Nach jedem Wort wurde das Band gestoppt, und die Studenten mussten bewerten, wie sich der Sprecher fühlt.

Das Ergebnis verwundert nun mal gar nicht:

Hört man z.B. das Wort „love“ mit einem positiven Unterton, ist man überzeugt, der Sprecher fühlt sich gut. Und nach dem Hören von „brute“ mit einem negativen Unterton, weiß man, dass sich der Sprecher schlecht fühlt.
Spannend wird es bei widersprüchlichen Signalen, also wenn z.B. „love“ mit einem negativen Unterton gehört wurde oder „brute“ mit einem positiven Unterton.
Das Ergebnis des ersten Experiments: Die Studenten haben sich meist vom Unterton leiten lassen. Der „tone of voice“ war etwa 5,5 Mal so stark wie das einzelne Wort – im Hinblick auf die Bewertung, wie sich der Sprecher fühlt.

Das zweite Experiment war ähnlich aufgebaut. Doch dieses Mal wurde nur ein neutrales Wort („maybe“) gesprochen. Zusätzlich zu den Varianten mit den Untertönen wurden noch Fotos gezeigt, Porträts mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken: Positiv, neutral und negativ.
Das Ergebnis: Die „facial expression“ – der Gesichtsausdruck- ist etwa 1,5 Mal stärker als der „tone of voice“ – wieder im Hinblick auf die Bewertung, wie sich der Sprecher fühlt.

Später, 1971, hat Albert Mehrabian die Ergebnisse der beiden Experimente mit der berühmten Zahlenreihe zusammengefasst:

Total Liking = 7% Verbal Liking + 38% Vocal Liking + 55% Facial Liking

Wie man hieraus die Aussage ziehen kann, der wahrgenommene Inhalt einer Aussage würde immer nur zu 7 % durch das gesprochene Wort und zu 93 % durch Tonfall und Gesichtsausdruck bestimmt, verstehe ich nicht – und Herr Mehrabian auch nicht (Radio-Interview: www.bbc.co.uk/radio/player/b00lyvz9 (BBC Radio 4, Sendung „More Or Less“ vom 14. August 2009, ab Minute 23).

Und was bedeutet nun 7-38-55?

Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: nur dann, wenn Wort und Tonfall/Körpersprache auseinanderfallen, widersprüchlich sind, glauben wir nicht dem gesprochenen Wort, sondern der Botschaft von Stimme und Körper. Wir schenken dem Inhalt einer Mitteilung so lange Glauben, wie die Stimme und der Körper uns dasselbe erzählen. In dem Maße aber, wie Stimme und Körper uns etwas anderes, etwas vom Text abweichendes vermitteln, glauben wir eher der Botschaft des Körpers und befinden den Sprecher für unglaubwürdig, also für nicht des Glaubens würdig.

Die Botschaft des Körpers kann die wahren Intentionen eines Sprechers entlarven. Es geht aber auch anders herum: Sie kann die negative Wirkung mildern.

Durch positive Körpersprache und eine angenehme Stimme kann eine geübte Person schlechte Nachrichten so rüberbringen, dass sich der Andere zunächst gar nicht so schlecht dabei fühlt. Wenn der aber merkt, dass dahinter kein ehrliches Bemühen stand sondern nur ein Täuschungsmanöver, wird er möglicherweise umso wütender.

Dennoch geben die Ergebnisse von Mehrabian wertvolle Hinweise für Vorträge und Präsentationen:

  • Die Zuschauer spüren genau, ob der Redner von dem, was er sagt, wirklich überzeugt ist
  • Eine einstudierte Mimik und Gestik wird für Irritationen beim Publikum sorgen, denn sie wirken unecht
  • Ein ungünstiger Ausdruck in der Stimme kann es dem Referenten erschweren, das Publikum zu überzeugen

Fakt ist:

Das was Sie zu sagen haben, ist wichtig und entscheidender Bestandteil Ihrer Präsentation … und mit dem richtigen Tonfall und der passender Körperhaltung und Gestik können Sie Ihre Überzeugungskraft erhöhen. Wenn Sie allerdings selbst nicht von dem überzeugt sind, was Sie erzählen, werden Sie auch Ihre Zuhörer nicht überzeugen – da diese Ihre wahre Einstellung aus Ihrer Körpersprache lesen.

Herzlichst, Ihre

Gerhild Klinkow

Schlechte Laune ist ansteckend – aber wer immer lächelt, erkrankt leichter am Burn-out

Ist schlechte Laune ansteckend?

fragte kürzlich das Online-Magazin der ZEIT → zum Artikel

und stellte fest: „Ist also jemand, der uns sympathisch ist, gut gelaunt, imitieren wir seine Haltung, sodass sich unsere Stimmung hebt. Andersherum passiert das aber auch: „Bei negativen Emotionen fühlen sich die Menschen nach der Interaktion bedrückt, ängstlich oder ärgerlich“, sagt Tschacher. Er und seine Kollegen warnen vor „Schlechte-Laune-Attraktoren“ – vor negativen Verhaltensmustern wie verspannter Haltung, verschränkten Armen oder Stirnrunzeln, die man sich angewöhnt und die dann dauerhaft die eigene Psyche beeinflussen.“

Wieder einmal bestätigt sich: non-verbale Kommunikation kommt an – ob wir wollen oder nicht!

Bereits 2010 stellte ZEIT-Online unter der Überschrift

So überwindet man schlechte Laune

fest: „Wer sich bei der Arbeit zwingt, immer zu lächeln, erkrankt leichter an Burn-out. … Gefühle vorzuspielen kann krank machen. Wenn eine Stewardess ängstliche Passagiere beruhigt oder ein Verkäufer begeistert seine Waren anpreist, sprechen Psychologen von Emotionsarbeit. Sie haben festgestellt, dass Lächeln anstrengt, wenn man sich nicht danach fühlt. Wer regelmäßig Emotionen vortäuscht, kann auf Dauer sogar am Burn-out-Syndrom erkranken. Die Betroffenen fühlen sich erschöpft, sind von der Arbeit überfordert und ziehen sich zurück.“  → zum Artikel

Schlechte Laune soll ich nicht haben, da diese meinem Umfeld nicht gut tut – immer Lächeln tut aber mir nicht gut – und nun?

  • Wenn möglich: sich selbst in eine bessere Stimmung bringen. „Wäre doch gelacht, wenn mir keine Lösung einfiele“
  • Nicht gezwungen lächeln – Sie sind ein Mensch und keine „Grinse-Maschine“. Freundlich erklären, dass Sie die Situation gerade nicht zum lächeln finden – und das Ihre schlechte Laune nichts mit dem Kollegen zu tun hat!
  • Dampf ablassen – in der Mittagspause oder nach Feierabend einen Weg finden, die schlechte Laune „los zu werden“

Herzlichst

Ihre Gerhild Klinkow

Nonverbale Kommunikation – Vortrag vom 18.06.2015

Kommunikation ist, was beim Anderen ankommt
oder:

Vorsicht Falle: Nonverbale Kommunikation

kann nicht nicht kommunizieren

Kommunikation ist heute „in aller Munde“ – doch was passiert eigentlich, wenn:

mein Körper etwas Anderes sagt, als meine Worte

Körpersprache

 

Die Antwort:     73855

Der amerikanischen Psychologen und Kommunikationsforscher Albert Mehrabian fand Ende der 60er Jahre heraus: Wenn die verbale und die nonverbale Aussage nicht zueinander passen, wenn jemand widersprüchliche Nachrichten sendet, glauben wir den non- und paraverbalen Botschaften von Körper und Stimme weit eher als der verbalen Aussage des Kopfes.

Die wahrgenommene Botschaft wurde zu 7 % durch den sprachlichen Inhalt, zu 38 % durch den stimmlichen Ausdruck und zu 55 % durch die Körpersprache bestimmt.

Aber das kann doch gar nicht …?

Katzenauge   auch der Mensch ist ein AUGENTIER

 

Zwar verfügen die meisten von uns über alle 5 Wahrnehmungskanäle = Sinne:

Wahrnehmungskanäle -2

aber bei den meisten Menschen ist die optische Wahrnehmung der bestimmende Sinn:

Wahrnehmungskanäle -3

Und damit sind wir bei der Non-verbalen Kommunikation:

  • Körperliche Signale
  • Gestik
  • Mimik
  • Blickkontakt
  • Distanz
  • Äußere Erscheinung
  • Geruch

Auch im Business?

Ein Unternehmer – nennen wir ihn Herrn Deutlich – hat eine Besprechung mit einem wichtigen Kunden:

 

Er betritt das Besprechungszimmer: „Hallo Herr Müller! Ich freue mich, Sie zu sehen.“

Handsome businessman reading documents over gray background

 

 

 

Die Botschaft seiner Körperhaltung:  „Ich bin beschäftigt und habe kein Interesse an Dir!“          

 

Er setzt sich an den Besprechungstisch: der Kunde sagt vielleicht: „aber ich hatte doch ausdrücklich gesagt, das Produkt muss … können“; Herr Deutlich macht „mmhh, ja, mmhh“

SONY DSC    Die Botschaft seiner Körperhaltung: „Ich glaube Dir nicht!“

 

 

Herr Deutlich antwortet: „Ja, das kann ich verstehen. Da finden wir bestimmt eine Lösung.“

business man explanation at the office Die Botschaft seiner Körperhaltung: „Nicht mit mir! Entweder Du tust, was ich sage, oder ich schieße.“

Diese non-verbalen Botschaften werden sämtlichst vom Kunden wahrgenommen. Da sie nicht zu den verbalen Äußerungen passen, steht es im Wettkampf zwischen dem gesprochenen Wort und der Körpersprache jetzt 7 : 55 (s.o.) – waren jetzt auch noch Tonfall und Stimmlage eher etwas genervt, nimmt der Kunde zu 93 % Ablehnung wahr. Die verbale Aussage ist völlig untergegangen – dieser Kunde ist verloren!

Weitere „verräterische“ Gesten sind:

 

Körpersprache-20

Hinter dem Kopf verschränkte Hände drücken Dominanz aus. Entscheidungen wird er nicht mehr revidieren, er besitzt genügend Selbstbewusstsein.

 

Körpersprache-21

Menschen, die ihre Hände wie zum Gebet aneinanderlegen, fühlen sich sicher: Entscheidungen, die sie getroffen haben, stehen fest und sind nicht mehr zu ändern.

 

Körpersprache-22

Auch wenn es hier eher freundlich aussieht: Vor dem Körper verschränkte Arme sind immer auch eine Abwehr-Haltung. Haben Sie vorher einen verbalen Angriff gestartet, dann haben sie Ihren Gesprächspartner nun in die Defensive gedrängt.

 

Körpersprache-23

Die Angst sitzt ihr im Nacken: Der Gesprächspartner fühlt sich unwohl bzw. in die Enge gedrängt. Jetzt können Sie ihn vielleicht zum Eingestehen eines Fehlers bekommen, oder er hat zumindest ein schlechtes Gewissen.

 

Körpersprache-24

Wenn jemand mit der Hand „imaginären“ Schmutz von seiner Kleidung entfernt, dann sollten Sie vorsichtig sein: Noch schlägt er nicht zurück, aber er bereitet sich gerade darauf vor, Widerspruch einzulegen.

 

Ein Tipp: lächeln Sie doch mal!

lächeln - hund

Die beste Art das Lächeln bei einem Meeting, einer Präsentation oder sonstigen geschäftlichen Zusammenkünften einzusetzen: Sich erst im Raum positionieren und einrichten, dann entspannt in die Runde lächeln. Wer nämlich schon zwanghaft grinsend den Raum betritt, wirkt nicht überzeugend.

Und noch ein Tipp: Man sollte nicht lächeln, um zu gefallen, sondern um zu zeigen, dass man zufrieden ist.

Den „wissenden Blick“ sollten Sie jedoch eher vermeiden:

Körpersprache - Blick

Also jemand der eine halbe Brille (Lesebrille) vorn auf der Nasenspitze trägt und diese eigentlich nicht absetzt, auch wenn er mit Menschen spricht.

Heißt soviel wie: Ich zeige dir meine harte Stirn (Schutzfunktion), gehe in Kampfposition. Außerdem möchte ich keine Energie für dich einsetzen und meine Brille abzusetzen.

 

Und: lassen Sie Ihre Hände sprechen:

Körpersprache - Hände Positiv: offen & zugewandt

Sind die Hände geöffnet, ist auch die dazugehörende Person offen. Verschränken sich die Finger ineinander, schließt sie sich nach außen ab. „Zielen“ die Hände auf das Gegenüber wurde die „Waffe“ gezogen…

Körpersprache - Hände -1  negativ: verschlossen & drohend

Körpersprache - Hände -2  no go: Pistole auf die Brust

 

Weil: Wahr ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht!

Missverständnis-2

Herzlichst, Ihre

Gerhild Klinkow